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Planet
Jeder Tropfen zählt
Ohne Wasser existiert kein Leben. Es ist die wertvollste Ressource, die unser Planet zu bieten hat. Grund genug, um in den Unternehmen der BLANC & FISCHER Familienholding systematisch zu untersuchen, welche Bedeutung einerseits Wasser für die Unternehmen hat und andererseits die Unternehmen für das Wasser haben. Ein zu geringes Wasserangebot oder ein Sinken des Grundwasserspiegels als Folge des Klimawandels können sowohl zu ökologischen als auch zu enormen wirtschaftlichen Schäden führen. Und die gilt es im Interesse der Umwelt und des Unternehmens zu vermeiden.

Daten sammeln

Vor jeder Analyse steht die Erfassung von Daten. Beim Thema Wasser heißt das: Zähler und Abrechnungen auswerten. Dabei wird sorgsam unterschieden zwischen Oberflächenwasser (zum Beispiel Regenwasser), Grundwasser, Meerwasser, produziertem Wasser und Wasser von Dritten (in örtlichen Wassernetzen zur Verfügung gestelltem Wasser). Im Jahr 2022 wurden die internen Strukturen weiter verbessert. Mit diesem Bericht veröffentlicht das Unternehmen erstmalig Kennzahlen zum Thema Wasser.

Kluge Fragen stellen

Nun gilt es, die vorhandenen Daten zu analysieren. Detailliert aufgesplittete Daten sorgen für Transparenz. Die Auswertung zeigt beispielsweise Zusammenhänge mit Produktionsvolumina und Hitzeperioden. Auch Erfolge von Wasserspar­maßnahmen lassen sich erkennen. Untersucht wird unter anderem auch, welche Produktionsstandorte in Wasserstress-Regionen liegen. Das bedeutet, dass mehr Wasser entnommen wird, als für den menschlichen Bedarf und die Natur zur Verfügung steht.

Handeln

Unsere Teams an den Standorten können anhand der Ergebnisse konkrete Maßnahmen einleiten, um den Wasserverbrauch insbesondere in Wasserstressregionen zu verringern. Wie das in der Praxis aussieht, lesen Sie auf den folgenden Seiten.

Eine Region wird dann als Wasserstress-Region bezeichnet, wenn das Verhältnis zwischen jährlicher Wasser­entnahme und dem gesamten verfügbaren jährlichen Wasserangebot hoch (ab 40 %) oder sehr hoch (über 80 %) ist. Je höher der Prozentsatz, desto höher ist die Wasserentnahme im Vergleich zum Wasserangebot im Jahr. Für die Ermittlung dieser Gebiete wird auf den „Aqueduct Water Risk Atlas“ des „World Resources Institute“ zurückgegriffen.

Nachhaltigkeitsbericht 2023
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