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Performance

Future
Kitchen Lab

DIE KÜCHE VON MORGEN AUS KUNDENSICHT GANZHEITLICH NEU DENKEN.

Früher war die Küche ein Arbeitsraum. Im Wandel der Zeit hat sie sich zum Lebensraum und Zentrum vieler Häuser und Wohnungen entwickelt. Sie bringt Menschen zusammen. Es gilt nun, diesen Lebensraum in die Zukunft zu bringen, Ideen und Lösungen zu entwickeln und für die Menschen ein bestmögliches Küchenerlebnis zu gestalten. Um diesen Perspektivwechsel zu fördern, gibt es im Nexus, dem Headquarter der BLANC & FISCHER Familienholding, das Future Kitchen Lab. 

Das BLANC & FISCHER Familienholding Future Kitchen Lab soll ein Turbo für noch mehr Innovationen aus der Sicht des Kunden werden. Zu Besuch kurz vor der Eröffnung. Gerade wird ein Teil der Küche montiert, die Wandbilder hängen schon – das Future Kitchen Lab nimmt Gestalt an. Stylisch sieht der Raum aus, offen, hell und großzügig ist alles gestaltet. Hier kann man kreativ werden, hier darf frei gedacht werden, das spürt man sofort beim Betreten des Future Kitchen Lab. Hier wird an der Zukunft der Küche gearbeitet.

Mit dem Lab will die BLANC & FISCHER Familienholding ein innovatives, kreatives und agiles Arbeitsumfeld schaffen, um die Innovationen zu beschleunigen. „BLANC & FISCHER ist Küche! Um diesem Anspruch gerecht zu werden, möchten wir in Zukunft viel stärker vernetzt und in Lösungen denken, statt in Einzelprodukten und Komponenten. Wir müssen Wissenstransfer zwischen den Unternehmen einfordern und auch zulassen. Unsere Produkte und Services sollen den Lebensraum Küche als Ganzes besser machen“, erklärt Dr. Johannes Haupt, Vorsitzender der Geschäftsführung der BLANC & FISCHER Familienholding.

Daniel Czemmel, Director/Head of Business Development der Blanc und Fischer Corporate Services GmbH & Co. KG und Projektleiter des Future Kitchen Lab erklärt: „Hier wird ein Freiraum geschaffen, der durch Gestaltung, Methoden und Tools zum kreativen Denken inspiriert. Dies tun wir gemeinsam mit Kollegen über Funktionen und Unternehmen der BLANC & FISCHER Familienholding hinweg oder mit unseren Kunden, Lieferanten und externen Partnern.“

Innensicht des Future Kitchen Lab

Einblicke in die Räume des Future Kitchen Lab

FÜR MITARBEITER, KUNDEN UND PARTNER – FÜR ALLE

Dabei wirkt das Future Kitchen Lab mit zwei Hebeln, einem nach innen, einem nach außen. Nach innen, das ist die Zielgruppe der Mitarbeiter der Unternehmen der BLANC & FISCHER Familienholding, die kreativ an Themen arbeiten können. „Die müssen am Ende des Tages auch nicht zu 100 % perfekt sein. Es geht darum, mit neuen Methoden und Tools die Innovationskompetenz und -fähigkeit zu fördern, schneller zu werden und stärker in Lösungen zu denken. Hier sollen Inspiration, Konzepte und Denkanstöße für die weitere Arbeit in Fachbereichen entstehen. Wir wollen eine Kultur des Experimentierens, in der es erlaubt ist, Fehler zu machen und daraus zu lernen – als Motivationstreiber sozusagen“, so Czemmel weiter.

Die Wirkung nach außen ist ein weiterer sogenannter Use Case. Das Future Kitchen Lab dient als Instrument zur Kundenbindung und für Open Innovation und soll eine gelebte Kultur von Offenheit und Vertrauen schaffen. In Diskussionen und Workshops mit Kunden und Partnern können Innovationen entstehen. Es soll zudem eine Plattform für Start-ups und Innovatoren sein. „Außerdem ist es für das Employer Branding ein wichtiges Instrument. Alternativ oder zusätzlich zur klassischen Produktionsführung kann man hier, z.B. mit einer Gruppe Studenten, neue Arbeitsweisen erleben, kreativ werden und locker miteinander sprechen – und vielleicht neue Kollegen gewinnen.“

Vor allem aus der Fokussierung auf die Kundenperspektive kombiniert mit der richtigen Methodik erhofft sich Daniel Czemmel mehr nutzenstiftende Innovation. „Die Teams entwickeln ein Produkt, das ein Problem beim Kunden aufgreift und einen Mehrwert schafft – klassisches Value Proposition Design. Wir wollen mehr Trends analysieren, Kunden und Probleme verstehen, Ideen entwickeln, Prototypen bauen, testen und am Ende neue erfolgreiche Produkte am Markt platzieren.“

MIT NEUEN METHODEN ZU BESSEREN IDEEN

Um überhaupt an die Prototypen zu kommen, sitzen die Teams im Future Kitchen Lab nicht nur an (noch) leeren Whiteboards, sondern können eine Vielzahl an Methoden verwenden, um Ideen zu entwickeln. „Viele Menschen sind sehr visuell orientiert. Es entsteht viel mehr kreativer Output, wenn sie sehen, was sie bauen oder gestalten können. Also stehen immer digitale Tools, Kartonagen, Bauklötzchen und weiteres Material bereit – das ist kein Spiel, sondern modernes methodisches Arbeiten“, sagt Projektleiter Czemmel und lacht. 

„Wir nutzen die Bausteinchen auch gerne bei Creative Warm-ups, das bricht das Eis und macht locker. Außerdem weckt diese Methode die Kreativität im Menschen und macht ihre Ideen greifbar. So kann es also passieren, dass eine Innovation heute noch eine grobe Idee aus Lego ist, und in einigen Monaten daraus tatsächlich ein Produkt entsteht. Das Future Kitchen Lab setzt zudem stark auf digitale Tools: virtuelle Whiteboards, Webmeetings und Möglichkeiten für Livestreams etwa. Dies ist wichtig, damit auch Kollegen aus anderen Standorten, z.B. den USA oder China, mit ihrer internationalen Perspektive an Workshops teilnehmen können. „Schwarmintelligenz – mit mehr Köpfen bekommen wir mehr Input und deshalb auch mehr und bessere Ideen. Dank der digitalen Möglichkeiten im Lab können wir konzern- und länderübergreifend innovativ sein.“

Innensicht des Future Kitchen Lab

DIE VIER BEREICHE

Damit das noch besser gelingt, folgt das Raumkonzept des neugestalteten Future Kitchen Labs einem durchdachten Design. Es beruht auf vier Eckpfeilern: IMAGINE, PREPARE, COOK, TASTE. Heißt frei übersetzt: Inspiration bekommen, Problem verstehen und definieren; Ideen finden, Prototypen bauen und testen. Wer das Future Kitchen Lab betritt, sieht, dass die vier Bereiche zwar aufeinander abgestimmt, aber doch für sich selbst stehen. Der Bereich „IMAGINE“ steht nicht nur für die Beobachtung, sondern auch für das Verstehen und die Analyse von Küchentrends und Innovationen. Hier wird es kreativ in den Köpfen der Entwickler. 

Im Bereich „PREPARE“ darf gebaut und vorbereitet werden. Hier kommen die unterschiedlichen Unternehmen der BLANC & FISCHER Familienholding zusammen, profitieren von kurzen Kommunikations- und Entscheidungswegen sowie von den jeweils bereits getroffenen Maßnahmen und Erkenntnissen. Dabei kommen Cardboards, Stift und Papier, digitale Whiteboards oder die analogen Bauklötzchen zum Einsatz. 

Im Bereich „COOK“ geht es um das Kochen selbst. Er bietet den nötigen Rahmen, um Anwendungen im Küchenumfeld einzusetzen, auszuprobieren und mit Konsumenten zu testen. Es wird also „gekocht“. 

Im vierten und letzten Bereich, der „TASTE“-Area, können Workshopergebnisse, Prototypen oder Kochvorgänge präsentiert werden, aber auch Pitches, Vorträge oder kleine Veranstaltungen stattfinden. Auf einer Tribüne findet das Publikum vor Ort Platz, virtuell können sich Kunden und Kollegen auf der ganzen Welt via Livestream einschalten. 

Vom neugestalteten Future Kitchen Lab erhofft sich Projektleiter Daniel Czemmel einen stärkeren Austausch über alle Bereiche und Unternehmen der BLANC & FISCHER Familienholding hinweg. „Auch mit unseren Kunden, Lieferanten und Partnern, damit wir einen ganzheitlichen Blick auf unsere Produkte und die Welt der Küche erhalten. Um in Projekten federführend den Lebensraum Küche gestalten zu können“, sagt er.

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