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BLANC & FISCHER FAMILIENHOLDING
Nachhaltigkeitsbericht 2022

Performance

Fließende Grenzen

ZU TISCH BITTE, DAS ESSEN IST FERTIG. DAS WAR EINMAL. DRAUSSEN GRILLEN, DRINNEN SALAT SCHNEIDEN? VON WEGEN.

Mit den innovativen und styli­schen Produkten der ATOLL Living Spaces GmbH (ATOLL) wird direkt auf dem Tisch gekocht und ge­gessen oder sogar die klassische Küche ganz nach draußen ver­lagert. Damit schafft das Start-­up der BLANC & FISCHER Familien­holding neue Genussmomente und interpretiert den „Lebensraum Küche“ völlig neu.

LEBENSRAUM KÜCHE ERWEITERT

Die Idee hinter ATOLL: Wie kön­nen die Lebensräume Küche und Wohnraum zusammenwachsen? Schon lange beschäftigt man sich bei der BLANC & FISCHER Familienholding mit dieser Frage. „Mit unserem Partner Bridgemaker haben wir ein Konzept entwickelt, wie in den Unternehmensgruppen mit der Technologiekompetenz und der Veränderung von Lebensräumen ein Business entstehen kann“, weiß Daniel Czemmel, Geschäftsführer von ATOLL, weiter. Das Motto liegt daher klar auf der Hand: „Redefining Living Spaces“.

NOCH SIND WIR EIN NISCHENPRODUKT, ABER IN FÜNF JAHREN WOLLEN WIR EINE ETABLIERTE MARKE SEIN!

Daniel Czemmel,
Geschäftsführer ATOLL

Damit ist ATOLL ganz nah am Kunden, denn keine andere Unter­nehmensgruppe in der Familien­holding richtet das Angebot so direkt an den Verbraucher. „E.G.O. ist Spezialist bei Komponenten für die Hausgeräteindustrie, BLANCO mit führend bei Produkten am Wasser­platz. Dafür setzt ATOLL auf eine starke Onlinepräsenz und Interaktion mit dem Kunden, ergänzt durch einen Showroom in Berlin, in dem potenzielle Kunden und Interessen­ten sich den Tisch und die Out­doorküche von ATOLL anschauen und auch ausprobieren können. Mit den gesammelten Ideen können die Kunden die Designer­-Stücke dann im Web­-Shop individuell konfigurieren.

NICHT VON DER STANGE

Durch Corona verstärkt ziehen sich viele gerne in die eigenen vier Wände zurück, Cocooning und der Wunsch nach Heimeligkeit sind tren­dy. Mit seinen beiden Produktlinien trifft ATOLL den Nerv der Zeit und greift zeitgleich den Wunsch nach Individualisierung auf. „Unser Tisch und unsere Outdoorküche sind nicht von der Stange“, erklärt Czemmel. Der Kunde kann aus verschiede­nen Oberflächen, Tischgrößen und Gestellen seine ganz persönliche „Kochinsel“ zusammenstellen.

Das gilt auch für die Outdoorküche, die auf einer Front­-Kochtheke der Unternehmensschwester B.PRO ba­siert. „Hier wird, wie auf dem Tisch, ebenfalls mit Induktion gekocht. Es sind zwei Kochstellen verbaut, auf denen Sie grillen, kochen, dünsten oder in der Pfanne braten können. Das spricht vor allem Menschen an, die sich mehr Optionen als beim klassischen Grillen mit Kohle oder Gas wünschen oder andere Techno­logien nutzen möchten.“

HOCHWERTIG UND BEDARFSGERECHT

Daniel Czemmel und sein Team sehen gerade in der Veränderung der Lebensweisen, mitunter aus­gelöst durch die weltweite Corona­pandemie, eine Chance. „Die Ess­gewohnheiten ändern sich, die Menschen essen bewusster. Warum nicht den Lebensraum hochwertiger gestalten für Events zuhause?“, erklärt er. „Wir haben die Outdoorküche zunächst nur virtuell auf den Markt gebracht und seine Akzeptanz so vorab getestet. In den ersten drei Monaten hatten wir über 6.000 Konfigurationen. Über 100 Kunden haben sich bereits registriert, um ihre individuelle Outdoorküche zu bekommen. Die Resonanz war unglaublich“, sagt Czemmel und ergänzt: „Wir hatten ja noch kein materielles Produkt, sondern einen digitalen Baukasten, mit dem künftige Kunden spielen und testen konnten.“

Damit potenzielle Kunden eine klare Vorstellung von den Möglichkeiten des Tisches bekommen können, gibt es in Berlin den Showroom. „Wir bewegen uns mit dem ATOLL Tisch in einem Preissegment von mehreren tausend EURO. Schnell war uns klar, dass
die Kunden so ein Möbelstück gerne erstmal sehen und auch anfassen möchten“, berichtet Daniel Czemmel. Und diese Gelegenheit wird von den Kunden auch gerne wahrgenommen.

Geschäftsführer von ATOLL Daniel Czemmel

Daniel Czemmel,
Geschäftsführer ATOLL

VISIONÄRE AUS ALLEN UNTERNEHMENSGRUPPEN

Sowohl in die Outdoorküche als auch im ATOLL Tisch ist das Know­-how aller Unternehmensgruppen eingeflossen: Die Mitarbeiter des Facility Managements der BLANC & FISCHER Corporate Services etwa haben die Prototypen von Tisch­rahmen und Tischbeinen gebaut. Experten der B.PRO haben die Out­doorküche entwickelt und Spezialis­ten der E.G.O. bei der Entwicklung der speziellen Induktionskochfelder geholfen. „Unsere Entwicklung ist ein Gemeinschaftswerk. Dafür haben die Unternehmensgruppen der BLANC & FISCHER Familienholding die geballte Kompetenz.“

Das zeige sich auch in der Zusam­menarbeit über Fachgrenzen hinweg, weiß Daniel Czemmel. „Beispielsweise hat sich eine Kollegin aus dem kauf­männischen Bereich gefragt, wie man das Kocherlebnis im Wohnbereich geräuscharmer machen kann. Darauf­hin schauten sie und ein Kollege aus der Entwicklung sich unter dem Tisch die Technik an, um gemeinsam eine Lösung zu finden“, freut sich Czem­mel über das Engagement seiner Mitarbeiter.

Outdoor-Küche von ATOLL

DER KREATIVITÄT FREIEN LAUF LASSEN

Die Prototypen von Koch­-Tisch und Outdoorküche sowie viele Ideen für deren Weiterentwicklung entstanden in interdisziplinären Brainstormings im neu eingerichteten Future Kitchen Lab in Oberderdingen. „Alle Teil­nehmer konnten wirklich mal ganz frei kreativ denken, außerhalb ihrer eigentlichen Bereiche – so kom­men die besten Ideen zustande“, so Czemmel. Auf diese unkonventionelle Art trägt ATOLL zum Wachstum und zur Attraktivität der gesamten Unter­nehmensgruppe bei. Mit dem direkten B2C­-Konzept, so die Idee von Czemmel, schafft sich die BLANC & FISCHER Familienholding ein weiteres Standbein, das das Unternehmen ins­gesamt noch stabiler macht, „selbst wenn unsere Produkte auf den ersten Blick ein Nischenprodukt sein mögen“, sagt der Geschäftsführer von ATOLL.

GUTE UMWELTBILANZ

Außerdem trägt das Start­-up zur Profilierung als Arbeitgeber bei. „Mit einer innovativen Marke wie ATOLL, einem internen Start-up, vermittelt die BLANC & FISCHER­-Gruppe als Arbeitgeber Attraktivität nach außen. Das ist gut für Mitarbeitergewinnung und ­-bindung und zahlt so auf das Wachstum der Familienholding ein“, ist sich Daniel Czemmel sicher.

ATOLL profitiert auch in Sachen Nachhaltigkeit von den Schwester­unternehmen in der BLANC & FISCHER Familienholding. Als Start­-up kann es schnell auf neue Anfor­derungen in Markt und Gesellschaft reagieren und die Potenziale, die sich aus der Technologiekompetenz der anderen Unternehmensgruppen ergeben, ganz neu erschließen. Auch hier zeigt sich Czemmel optimistisch: „Dem Denken sind bei ATOLL keine Grenzen gesetzt.“

Das Start-­up fängt bewusst klein an. „Wir starten mit unseren beiden Produkten erstmal in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es ist unsere Philosophie, ganz nah am Kunden zu sein. Deswegen möchten wir mit Bedacht wachsen“, so Czem­mel. „Es gibt zwar Märkte, gerade im Bereich Outdoorküche, die prädesti­niert dafür sind – schauen Sie in die USA, da wird viel und gerne draußen gekocht – trotzdem möchten wir uns zunächst in Europa etablieren und im Wohnsegment mit dem ATOLL Tisch und im Outdoorbereich mit unserem Küchenelement eine starke Marke werden.“
Tisch mit Kochfeld von ATOLL

VORREITER IN SACHEN HIGHTECH

Weitere Produktideen für die Zu­kunft hat Daniel Czemmel bereits. Im Outdoorbereich lässt sich die Küche noch erweitern, beispielsweise um ein Spülbecken­-Modul. „Beim Tisch denken wir gerade in Richtung Koch­insel oder, dafür haben wir einen Prototyp im Future Kitchen Lab, in Richtung Küchenarbeitsplatte. Also eine gesamte Küchenzeile aus dem Keramik­-Material mit dem einge­bauten Kochfeld. Das spart Platz in einer kleinen Küche.“ Bei den Oberflächen des Tischs setzt ATOLL auf Hightech-­Keramik aus mehreren Schichten. „Keramik ist der perfekte Werkstoff: Es bleibt kaum etwas haf­ten, das macht den Tisch zur idealen Arbeitsplatte“, erklärt Czemmel. Die keramische Oberfläche ist zudem stabil und kratzunempfindlich und hat eine hohe Temperaturstabilität. „Das Zwiebel­-Prinzip der Schichten er­möglicht es uns, die Induktionsplatte einzubauen.“

Mit der Outdoorküche und vor allem dem Tisch startet die Tochter der BLANC & FISCHER Familienholding in eine weitere Ära des Kochens. Vom offenen Feuer über die erste serientaugliche Elektro-Kochplat­te bis hin zum Tisch, auf dem man kochen kann. „Das sind Innovationen, die gibt es noch nicht im Markt. Hier sind wir absoluter Vorreiter!“

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