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People
Blick hinter die Kulissen des Corona-Krisenstabs

Nach drei Jahren Pandemie ist wieder viel Alltag eingekehrt. Ein kleiner Rückblick auf eine turbulente Zeit.

Die Corona-Pandemie hat den Fokus klar auf die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelegt. Oberstes Ziel dabei war die Gesunderhaltung der Beschäftigten und der Schutz vor Ansteckung. Dies stellte das Unternehmen in einer Phase, in der gleichzeitig der Betrieb aufrechterhalten werden musste, vor besondere Herausforderungen.
In den rund drei Jahren seit Pandemiebeginn trafen sich allein die Mitglieder des internationalen Corona-Krisenstabs der BLANC & FISCHER Familienholding weit mehr als hundertmal. Der Krisenstab setzt sich aus Mitgliedern der Geschäftsführung sowie Verantwortlichen aus allen Unternehmensgruppen und relevanten Fachabteilungen wie Human Resources, Facility Management sowie Arbeitssicherheit und Unternehmens­kommunikation zusammen. Ihre Aufgabe: Hygienekonzepte ausarbeiten, Belegschaft informieren, Produktionsketten sichern und das Unternehmen mit ruhiger Hand durch die Pandemie steuern. Der Krisenstab informierte weltweit regelmäßig über die aktuelle Situation, Infektionszahlen, Hygienemaßnahmen und Gesundheitsangebote.

Masken, Selbsttests, Impfangebot

An den Standorten der Unternehmensgruppen der BLANC & FISCHER Familienholding wurden mehrere Tausend Infektionen gemeldet. Der Besuch der Speiseräume und Kantinen wurde in Schichten eingeteilt, die nicht unbedingt nötigen persönlichen Treffen durch digitale Formate ersetzt. Mit Desinfektionsmitteln an zentralen Stellen, kostenlosen Schutzmasken und Selbsttests bekamen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtige Werkzeuge zum Infektionsschutz an die Hand. Allein an den deutschen Standorten verteilte das Facility Management mehr als 600.000 Masken und 300.000 Selbsttests. Hinzu kommen die ausgegebenen Selbsttests an den internationalen Standorten sowie PCR- und Antigen-Testungen, die jeweils vor Ort durchgeführt wurden. Am größten deutschen Unternehmensstandort in Oberderdingen impfte der Medizinische Dienst Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 1.021-mal gegen das Corona-Virus.

Ungewöhnliche Lösungen

Bei E.G.O. Components (China) Co. Ltd. in Taicang/China war die Produktion eine Zeit lang nur unter strikten Quarantänevorschriften der Regierung möglich. Die Kolleginnen und Kollegen verbrachten dabei Arbeits- und Freizeit dauerhaft in den Firmen­räumlichkeiten. Das Unternehmen versorgte sie mit Mahlzeiten, Hygieneartikeln und Schlafmöglichkeiten. Auf ein besonderes Hilfsangebot während eines harten Lockdowns konnte die Belegschaft am BLANCO-Standort in Shanghai zurückgreifen: Dort wurde vonseiten des Unternehmens ein Lieferdienst organisiert, der den Kolleginnen und Kollegen, die tagelang in ihren Häusern verweilen mussten, Lebensmittel nach Hause brachte.

Die Herausforderungen der Corona-Pandemie konnten wir insgesamt sehr gut bewältigen.

Dr. Karlheinz Hörsting
CEO der E.G.O.-Gruppe und Mitglied der Geschäftsführung der BLANC & FISCHER Familienholding, verantwortlich für den Corona-Krisenstab

Lehrreiche Jahre

„Die Herausforderungen der Corona-Pandemie konnten wir insgesamt sehr gut bewältigen, weil alle am gleichen Strang gezogen haben. Dafür bedanke ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, sagt Dr. Karlheinz Hörsting, Verantwortlicher für den Corona-Krisenstab und Mitglied der Geschäftsführung der BLANC & FISCHER Familienholding, im Rückblick auf die letzten drei Jahre. „Wir bleiben sensibel und haben aus den letzten drei Jahren eine Menge gelernt. Beispielsweise gilt auch weiterhin: Wer Krankheitssymptome hat, bleibt vorsichtshalber zu Hause.“ Auch wenn die Pandemie mit großen Belastungen verbunden war und teilweise noch ist, hat sie durchaus auch positive Veränderungen vorangetrieben: Mobiles Arbeiten ist vielerorts nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig hat die Digitalisierung einen enormen Schub erfahren – schließlich konnten aufgrund der Kontaktverbote plötzlich Meetings fast nur noch digital durchgeführt werden. Die Ausstattung der Arbeitsplätze mit dem nötigen Equipment und entsprechenden Softwarelösungen war zum Glück bereits vor der Corona-Pandemie angestoßen worden.

Digitale Meetings werden auch nach den Hochphasen der Pandemie noch häufiger genutzt als früher. Weil zum Beispiel die Anreise entfällt, spart das Unternehmen Zeit und Kosten, gleichzeitig sinkt der CO₂-Fußabdruck.

Nachhaltigkeitsbericht 2023
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